Ranglistenturniere in Weiden und Schwarzenfeld

Am 16. September 2017 fand ein oberpfalzweites Ranglistenturnier in Weiden statt.  Bei trübem Regenwetter waren zwei junge Eschenbacher Judoka angereist. 

Tilly Zaruba startete in der Altersklasse FU10.  In drei Kämpfen musste sie sich gegen starke Gegner behaupten und konnte trotz guter Ansätze leider keinen Sieg erringen.  Sie erreichte den vierten Platz. 

Bei den Jungen unter 12 Jahren trat Moritz Wiesend für den SCE an.  Im ersten Kampf des "Best of Three" verteidigte er sich hartnäckig gegen seinen Parsberger Kontrahenten, sodass er schließlich nur durch Kampfrichterentscheid verlor.  Der zweite Kampf endete durch eine Unachtsamkeit schneller mit dem Sieg seines Gegners.  So durfte Moritz die Silbermedaille mit nach Hause nehmen.

Ebenfalls im Einsatz von 10 Uhr morgens bis nach 16 Uhr am Nachmittag war Susanne Schubert als Kampfrichterin.

Gleich am nächsten Tag folgte Susannes Einsatz als Kämpferin beim Ranglistenturnier der M/FU 15 und 18 in Schwarzenfeld.  Wegen der sehr geringen Teilnehmerzahl hatte sie nur eine Kontrahentin, gegen die sie im "Best of Three" antrat.  Im ersten Kampf gelang ihr der Sieg mit Ippon schließlich durch eine Hüfttechnik, nachdem sie bereits für weitere Würfe sechs mittlere Wertungen (Waza-ari) erzielt hatte.  Den zweiten Kampf entschied Susanne durch zwei Waza-ari für Würfe und Ippon für einen anschließenden Festhalter ebenfalls für sich, sodass sie nun die Goldmedaille tragen darf.

Wettkampferfolge bei der Oberpfalzmeisterschaft und Ernennung zum Kampfrichter D

Am 15. Juni stand in Vohenstrauß die Oberpfalzmeisterschaft für die M/FU 10 und 12 an.

In der MU 12 startete Moritz Wiesend und belegte den 1. Platz.  Da er in seiner Gewichtsklasse keine Gegner hatte, konnte er nur einen Freundschaftskampf absolvieren. 

Bei den Mädchen unter 10 Jahren trat Jasmin Akbiyik gegen zwei Gegnerinnen an.  Im ersten Kampf musste sie sich geschlagen geben, im zweiten jedoch ließ sie sich mit keinen Mitteln unterkriegen und erkämpfte sich ein Unentschieden.  So erreichte sie die wohlverdiente Bronzemedaille.

Lisa Wiesend ging in der FU 12 an den Start.  Sie erreichte im „Best of Three“ den Vizetitel.

Zudem erhielt bei diesem Turnier Susanne Schubert, die seit zwei Jahren auch als Kampfrichterin aktiv ist, die D-Lizenz.  So darf sie jetzt nach 8 offiziellen Einsätzen, einer davon bereits auf Landesebene, alle Turniere in Nord- und Südbayern schiedsen.

Podestplätze in der Oberpfalz

RLT 20. Mai

Ein weiteres Ranglistenturnier, diesmal für die Judoka der U15 und U18, folgte am 20. Mai in Neunburg vorm Wald.  Hier gingen drei SC Eschenbacher an den Start.

Luis Höchtl hatte in der MU 15 zwei Kämpfe zu bestreiten, von denen er einen siegreich zu Ende führte.  So erreichte er einen guten zweiten Platz.

Aaron Harant hatte nur einen Gegner, der um einiges schwerer war als er.  So musste er sich nach zwei Niederlagen im „Best of Three“ trotz aller Anstrengungen mit dem zweiten Platz zufriedengeben.

In der FU18 trat Susanne Schubert gegen drei Kontrahentinnen an.  Dabei gewann sie ihre ersten beiden Kämpfe jeweils durch Hüftwurf und anschließenden Festhalter mit Ippon (volle Punktzahl).  Die letzte Gegnerin startete aufgrund von Verletzungen aus vorangegangenen Kämpfen nicht mehr.  Susanne erreichte, in diesem Jahr oberpfalzweit noch ungeschlagen, den ersten Platz.

Die Trainer und Athleten können mit den erreichten Erfolgen sehr zufrieden sein.

Nachwuchskämpfer auf dem Ranglistenturnier

Am 14. Mai fand in Mühlhausen erneut ein oberpfalzweites Ranglistenturnier statt.  Diesmal war der SC Eschenbach mit insgesamt 9 Judoka vertreten.  Für die meisten von ihnen war es der erste oder zweite Wettkampf. 

Bei den Jungen unter 10 Jahren traten Davide Castellarin, Ludwig Wohlmann, Christopher Draht und Gabriel Bleim an.  Davide belegte gegen starke Gegner einen 5. Platz, Ludwig erreichte im „Best of Three“ Platz zwei.  Christopher und Gabriel waren in der selben Gewichtsklasse und mussten deshalb auch gegeneinander antreten.  Nach einem unentschiedenen Kampf belegten sie die Plätze 4 und 5.

Sebastian Götz und Moritz Wiesend starteten in der MU 12.  Hier erreichte Sebastian trotz vollem Einsatz nur Platz 5.  Moritz zeigte Kampfgeist und errang in zwei Kämpfen des „Best of Three“ ein Unentschieden, bevor er sich im dritten Kampf gegen seinen Neumarkter Gegner schließlich durch einen unglücklichen Wurf geschlagen geben musste.

Bei den Mädchen schließlich traten in der FU 10 Jasmin Akbiyik und Tilly Zaruba sowie in der FU 12 Lisa Wiesend an.  Jasmin erkämpfte sich erfolgreich einen Sieg gegen eine ihrer drei Gegnerinnen, musste sich aber durch eine etwas schlechtere Unterbewertung leider mit Platz 4 zufriedengeben.  Tilly und Lisa erreichten zweite und dritte Plätze.

Fünf Geehrte bei der Sportlerehrung

Sportlerehrung 2016

Jedes Frühjahr werden die erfolgreichsten Eschenbacher Sportler von der Stadt geehrt.  Dieses Mal waren sogar 5 Judoka zur Sportlerehrung ins Alte Malzhaus eingeladen. 

Jaqueline Harrer wurde für drei erste, einen zweiten und einen dritten Platz auf den oberpfalzweiten Ranglistenturnieren in der Altersklasse U12 geehrt.  Sie trägt den Titel der Oberpfalzmeisterin und hatte 2016 an jedem Turnier in der Oberpfalz teilgenommen. 

Luis Höchtl hatte sich in der MU 12 zwei erste und zwei zweite Plätze erkämpft. 

Moritz Wiesend und Sebastian Götz, die das erste Jahr in der U12 erfolgreich abgeschlossen haben, bekamen ihre Pokale für den ersten beziehungsweise den dritten Platz auf der Oberpfalzmeisterschaft überreicht.

Susanne Schubert wurde für zweite Plätze bei der Oberpfalz- und der Nordbayerischen Meisterschaft ausgezeichnet.  Zudem hatte sie den dritten Platz auf der Bayerischen und den neunten Platz auf der Süddeutschen Meisterschaft erreicht.  Auch sie hatte an sämtlichen oberpfalzweiten Turnieren teilgenommen und so den dritten Platz in der Top-Ten-Wertung der besten Judoka in der Oberpfalz belegt.

Die Athleten sowie ihre Trainer Sandra und Larry Querfurth können stolz auf die erreichten Leistungen sein und nehmen die verdienten Pokale beziehungsweise den Sekt mit nach Hause.